Direkt zum Seiteninhalt

Wellenstrukturen auf der Erdoberfläche

Die Enstehung von Wellenstrukturen auf der Oberfläche der Erde                                                                                                                                                                                                                                                                Stand 26.8.2020
                                                                                                               Wellenstrukturen im Caprivi-Gebiet
                                                                                                              Neues aus Stonehenge/Tabelle 10
Zusammenfassung
Wellenstrukturen bestimmen das innere und das äußere Bild der Erdkugel. Ihre Wellenlängen lassen sich mit dem Wellenlängengesetz berechnen und stimmen mit den Abmessungen der großen und kleinen Strukturen der Erdoberfläche bis hin zu den Abmessungen von Kristallen und Mustern von Mineralien überein.
Auch zahlreiche periodische Strukturen in den Weltmeeren und der Atmosphäre lassen sich als Wellenstrukturen nachweisen.

1. Die Oberflächenstrukturen der Erde
Dank Google Earth kann man Strukturen auf der Erdoberfläche ausmessen. Tabelle 1 zeigt die Messergebnisse einiger Strukturen.
Unter "Siliziumstandard" sind die Werte aus dem Wellenlängenschema gemeint.

Tabelle 1  


Es wurde immer die Strecke mehrerer gut erkennbarer Strukturen gemessen, um den Fehler gering zu halten. Die so erhaltene Strecke wurde dann für die Ermittlung der Wellenlänge durch die Anzahl der Strukturen (Zahl der Wellen) geteilt.

2. Flecken auf der Erdoberfläche
Auf der Oberfläche des Jupiters und des Saturns sind zahlreiche runde und elliptische Flecken zu sehen. Sie sind auf der Oberfläche ungleichmäßig verteilt, langlebig und ortsstabil. Für den großen roten Fleck des Jupiter kann eine Drehstruktur nachgewiesen werden (Kosmische Wellenräume, diese Webseite). Die anderen Flecken sind leider nicht scharf genug abgebildet, um sie exakt genug ausmessen zu können. Auf der Erdoberfläche kommen ähnliche Strukturen bei Vulkankratern vor.
Vulkankrater haben alle eine ähnliche Form. Sie sind sehr zahlreich und - wie die Flecken der Gasplaneten- auf der Oberfläche ungleichmäßig verteilt.
Die meisten Calderas lassen sich mit Hilfe des Wellenlängenschemas als Wellenstrukturen einordnen (Tabelle 2). Am häufigsten gibt es kreisrunde Krater. Bei den elliptischen Kratern kann man über das Durchmesserverhältnis drei verschiedene Typen unterscheiden. Vulkane vom Kreistyp haben sind radiale Drehstrukturen. Elliptische Vulkane entstehen vermutlich durch Überlagerung von zwei oder mehreren Benardzellen bei benachbarten Vulkanen.  
Der Wärmetransport durch die Benardzelle bewirkt einen höheren Wärmeübergang dort wo sie die Erdkruste treffen. Sie bewirken ein örtliches Aufschmelzen der Erdkruste, das bis an die Erdoberfläche führen kann (Bild 1). Der Anteil der Benardzellen am Wärmetransport im Erdmantel ist bedeutend. Man darf man vermuten, dass sie als Vulkanschlote den Hauptteil des Wärmetransports im oberen Erdmantel bringen. Die Vulkanschlote sind Ventile, die die thermische Stabilität des Erdkörpers sichern.
Die Benardzellen sind Wellenstrukturen, die durch Temperaturunterschiede entstehen ( Benardzellen und radiale Drehstrukturen, diese Webseite). Die Benardzellen unterscheiden sich von senkrechten Drehstrukturen, weil sie nicht parallel zur Rotationsachse sondern in radialer Richtung verlaufen. Drehstrukturen, die parallel zur Rotationsachse verlaufen, müssen bei ihrem Erscheinen auf der Erdoberfläche elliptisch verzerrt werden.
Die runde Form beweist, das sie sich radial in Richtung des Erdmittelpunktes erstrecken. Auch die Flecken auf den Gasplaneten und die Wirbelstrukturen in der Erdatmosphäre sind Benardzellen oder radiale Drehstrukturen.
Die meisten Vulkane befinden sich im Subduktionsbereich von Plattengrenzen. Das Material der abtauchenden Platte enthält sehr viel Sediment, das reich an Wasser, Biomasse und Kalziumcarbonat ist. Wasser und Biomasse verflüchtigen sich in der frühen Phase des Abtauchens. Kalziumkarbonat zerfällt erst bei einer Temperatur über 900°C und bildet Kohlendioxid. Das Tiefengestein ist für das Gas schwer durchlässig. Das Gas sammelt sich unter großer Druckentwicklung im Gestein an. Trifft eine gasführende Schicht auf eine Drehstruktur wirkt diese wie ein Sicherheitsventil und das Gas wird eruptiv freigesetzt.
Im Gegensatz dazu enthalten Vulkane, die durch Hot Spots oder Plumes verursacht werden, wenig Gase und sind aus diesem Grund weniger eruptiv. Hot Spots oder Plumes sind vermutlich große radiale Drehstrukturen, die stark genug sind, die Erdoberfläche ständig zu durchdringen.
Die Richatstruktur in Mauretanien könnte eine Vorstufe eines Vulkans vor Erreichen der Erdoberfläche sein.
Die induktive Wärmeerzeugung im Erdkern bewirkt eine Erhöhung der Temperatur im Erdinneren und eine Volumenzunahme. Die Erdoberfläche muss dieser Ausdehnung folgen. Wegen der Sprödigkeit des Mantelgesteins reißt der Erdmantel auf und bildet bewegliche Platten. Wenn die Wärmeentstehung im Erdkern eine konstante Größe wäre, könnte sich ein thermisches Gleichgewicht ausbilden. Weil die Wärmeproduktion in der Erde aber von der stark schwankenden, solaren Induktion abhängt, ist kein thermisches Gleichgewicht möglich. Die thermische Belastung des Erdmantels ändert sich im Takt der Sonnenaktivität. Die Verformbarkeit des Mantelmaterials ist gering und mit plötzlichen Brüchen verbunden, wobei sich die Platten ruckartig bewegen (Erdbeben). Diese ruckartige Bewegung transportiert neues, karbonathaltiges Gestein über die Vulkanschlote, die infolge des Zerfalls der Karbonate etwas später eruptiv ausbrechen.

Tabelle 2




                                                                                                 Foto: Rita Richter/ Madeira/Ponta de Sao Lourenco

                                                                                                                                 Foto: Andrea Wittenbecher/  Madeira/Ponta de Sao Lourenco
Bild 1 Vulkanschlote  
Derartige Bilder ehemaliger Vulkanschlote findet man in diesem Gebiet von Madeira häufig. Sie sind sich alle sehr ähnlich und haben einen geschätzten Durchmesser von 1 m.
Die Eifel ist ein ehemaliges Vulkangebiet, dessen erloschene Vulkane als Maare bezeichnet werden. Die Durchmesser der Maare sind mit dem Kraterdurchmesser der ehemaligen Vulkane identisch und erlauben deren Einordnung als Wellenstrukturen
(Tabelle 3).
Tabelle 3


Vulkanschlote entstehen nicht zufällig. Sie bilden sich dort, wo im Erdinneren besonders heiße Bereiche vorhanden sind und erzeugen so ein Bild der Temperaturverteilung der Oberfläche des flüssigen Erdkerns auf der Erdoberfläche.
Die Vulkane fördern große Mengen des Erdinneren auf die Erdoberfläche. Dieser Massenverlust wird durch die Subduktion an en Plattengrenzen ausgeglichen. Das Vorhandensein der Plattengrenzen ist eine Folge des Material-und Wärmetransportes vom Erdinneren an die Erdoberfläche, der von der Wärmeentstehung durch die Induktionswirkung des solaren Magnetfeldes verursacht wird.
Die Bewegung der Erde im Magnetfeld der Sonne ist die Hauptursache für die Kontinentaldrift.

3. Weitere Wellenstrukturen
3.1 Dünen
Dünen haben ein ausgeprägtes Wellenmuster. In Tabelle 4 sind einige Dünen aus der arabischen Wüste mit den Werten aus dem Wellenlängenschema verglichen. Sie zeigen wie auch die Muster von Strandrippeln ( Bild 2) eine gute Übereinstimmung.
Tabelle 4
Die Werte wurden in Google Earth gemessen.
                                                                                                                            



Bild 2 Ausmessen von Strandrippeln                                                                                       oto: Andrea Wittenbecher  


Strandrippel und Dünen entstehen, wenn der Sand durch die Strömung aufgewirbelt wir und einen fluiden Zustand erreicht. Der fluide Zustand ist notwendig, um die im fluiden Medium vorhandenen Wellenstrukturen abzubilden. Bild 14 zeigt außerdem, wie sich zwei oder drei Wellenstrukturen überlagern. Dabei treten häufige Störungen des gleichmäßigen Wellenprofils auf. Ähnliche Bilder sind auf der Erdoberfläche sehr häufig zu finden.

3.2 Cenotes  und andere Strukturen
Fast alle periodische Strukturen auf der Erdoberfläche zeigen sich als Wellenstrukturen. Es würde sich sicher lohnen, auf der Erdoberfläche systematisch nach Wellenstrukturen zu suchen:
  • Die Strukturen auf der Erdoberfläche ermöglichen Rückschlüsse auf das Erdinnere .
  • Die Suche nach Lagerstätten könnte erleichtert werden.

Tabelle 5


Tabelle 6

Bienen bauen ihre Waben rund. Die 6-eckige Form bildet sich später.

Tabelle 7


Tabelle 7a


Die Streifenstrukturen nördlich, nordwestlich und westlich des Okawangos und im Caprivi-Gebiet (S19 21", E26 01"e   bis S 19 "39", E 26 42")rstrecken sich eine Länge bis zu 180 km. Sie sind streng parallel ausgerichtet und haben einen einheitlichen, geringen Winkel zum Äquator. Einige dieser Strukturen sind auf dem selben Breitengrad auch in Simbabwe und im Pazifik zu finden. Sie sind ein sicherer Beweis für den Einfluss von Wellenstrukturen auf die Oberflächengestalt der Erde.
Auch in den großen Gewässern sind Wellenstrukturen zu finden, wenn auch die Datenlage sehr dünn ist:

Tabelle 8


Sehr große Parallalsrtrukturen gibt es auch auf der Venus ( GEO Kompakt Nr.6, S10)
Auf der Erdoberfläche werden zahlreiche, parallele Linien beobachtet, die als Gleise antiker Straßen gedeutet werden (Die unerklärbaren Felsengleise der Alten Welt: 25 Jahre Forschung und keine Lösung des Rätsels in Sicht | PRAVDA TV, 28. August 2017 aikos2309). Nur wenige dieser Linien können tatsächlich von Menschen angelegt worden sein, denn sie erstrecken sich über große Entfernungen und setzen einen intensiven Lasten-Fernverkehr mit genormten Achsabständen voraus, den es im Altertum nicht gegeben hat. Menschengemachte Spuren dieser Art sind nur auf den Hauptstraßen antiker Städte zu finden. Die überwiegende Anzahl dieser Strukturen sind aber geologische Formationen, die dem Wellenlängengesetz folgen (Tabelle 9).

Tabelle 9


Steinzeitliche Steinkreise
Auf dem Gelände von Stonehenge wurden Rillenstrukturen gefunden, deren Richtung mit einer Linie zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang übereinstimmt. Diese Rillen waren nach der Auffassung der Archäologen der Grund, das Observatorium an diesem Ort zu errichten. Die Rillenstrukturen sind bei  Google Earth (Google Earth - Google.de) leicht  zu finden und gut zu vermessen. Darüber hinaus gibt es aber noch Kreisrillen äquidistant zu den Steinkreisen.
Außerdem findet man unweit von Stonehenge noch Kreisstrukturen, in deren Umgebung das Gelände ungestört ist. Offenbar hatten diese KGoogle Earth - Google.dereise für die Menschen der Steinzeit diesen Strukturen eine hohe spirituelle Bedeutung, und sie haben bei der Standortwahl für das Sonnenobservatorium entscheidend beigetragen.
Auch die Kreisanlagen von Goseck und Pömmelte wurden wahrscheinlich auf natürlichen Kreisstrukturen erbaut (Tabelle 10).

Tabelle 10 Steinzeitliche Sonnenobservatorien


Die großen und kleinen Strukturen der Erdoberfläche entstehen nicht durch zufällige Vorgänge. Sie werden durch innere Wellenstrukturen erzeugt, die sich auf der Erdoberfläche abbilden.
Die Existenz der Wellenstrukturen in der Erde -Zürn/Schnidrig nennen sie Erdwellen- sowie auch die Ansichten von Piotrowski sind
damit bewiesen.























Zurück zum Seiteninhalt