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Die Ursache der Kontinentalverschiebung

Die Ursachen der Kontinentalverschiebung und des Magnetfeldes der Erde     
                                                                                                                                             Stand  6.2.2020
Ein Mann mit einer neuen Idee ist ein komischer Kauz, bis die Idee sich durchgesetzt hat.
                                                                                                             - Mark Twain-    
Zusammenfassung
Wellenstrukturen bestimmen das innere und das äußere Bild der Erdkugel. Ihre Wellenlängen lassen sich berechnen und stimmen mit den Abmessungen der großen und kleinen Strukturen der Erdoberfläche bis hin zu den Abmessungen von Kristallen und Mustern von Mineralien überein. Auch die Frequenzen zyklischer Vorgänge auf der Erde passen gut zu den Frequenzen der Wellenstrukturen.
Die Ursache für die Entstehung des Magnetfeldes der Erde ist die Induktion durch das Magnetfeld der Sonne. Die Wellenstrukturen im flüssigen Erdkern bestimmen die Struktur des Magnetfeldes der Erde.
Die Wirbelströme im Erdkern erzeugen Wärme, die durch Radialstrukturen im Erdmantel an die Erdoberfläche transportiert wird. Die ungleichmäßige Wärmeverteilung im Erdkern führt zu unterschiedlichen Anhäufungen der Radialstrukturen und zur Herausbildung der Plattengrenzen. Die Bewegung der Plattengrenzen wird durch die Wellenstrukturen im Erdmantel bestimmt.
1. Vorbemerkung
Im Fluid einer rotierenden Kugel (siehe Seite " Wellenstrukturen im Fluid einer rotierenden Kugel ") entstehen drehzahlabhängige Wellenstrukturen. Bei der Anwesenheit eines Störkörpers in der Kugel entstehen ein Störbereich, ein ungestörter Bereich und ein Übergangsbereich (Bild 1). Im ungestörten Bereich gelten die Gesetzmäßigkeiten der ungestörten Kugel.
 






















Bild 1 Kugel mit Störkörper

Die Bilder der Oberflächen der Gasplaneten als auch der Erde haben große Ähnlichkeit mit den in den Versuchen erzeugten Bildern. Man findet auf der Erdoberfläche 18 Streifenstrukturen, die parallel zum Äquator verlaufen. Diese Ähnlichkeit betrifft nur die Wellenstrukturen.
Bei Versuchen mit einer rotierenden Kugel lässt sich einer drehzahlabhängiger Leistungsbedarf messen und daraus ein Reibungsbeiwert errechnen, der die Anwesenheit von reibungsbehafteten Strömungen beweist. Wenn man die Laborergebnisse auf die Erdkugel übertragen will, muss man ähnliche Strömungsbedingungen erreichen.
Ähnlichkeit im Sinne der Strömungslehre wird durch die Reynoldszahl bestimmt. Diese beträgt für den flüssigen Erdkern etwa Re=2*10^12 und für die Erdkugel in Abhängigkeit von den Annahmen für die Zähigkeit10^9 bis 10^17.

Die Reynoldszahl bestimmt den Reibungsbeiwert (Cp-Wert) der Kugel. Die Messergebnisse für Laborkugeln sind im Teil Reibungsbeiwerte im Fluid einer rotierenden Kugel zu finden. Im Labor wurden bisher nur Werte für Re bis 2*10^4 (bei älteren Messungen 5*10^6) erreicht. Bis zu diesem Bereich ist die Strömung in der Kugel laminar. Bei höheren Reynoldszahlen kann sich eine turbulente Strömung einstellen, für die andere Gesetzmäßigkeiten gelten. Das Hauptproblem ist die sichere Ermittlung der Zähigkeit. Die Zähigkeit ist stark von der Temperatur und dem Aggregatzustand abhängig. Unterhalb der festen Erdkruste ändert sich die Schmelze von flüssig kontinuierlich zum festen Zustand; und die Zähigkeit ändert sich dabei um 3 bis 4 Größenordnungen. Es ist unsicher, in welchem Bereich die Reibung stattfindet. Aus diesem Grund ist eine Ermittlung der Reibungsenergie unterhalb der Erdkruste nicht möglich.

Weil die Herausbildung der Wellenstrukturen von den stofflichen Eigenschaften des Fluids nicht abhängt, reicht für Ähnlichkeitsaussagen das Produkt aus Drehzahl und Durchmesser aus. Für dieses Produkt erhält man für die Erde einen Wert von 146. Auch ein solcher Wert ist unter Laborbedingungen nicht zu erreichen.
Wellenstrukturen hat bereits Piotrowski für die Oberfläche der Erde vorgeschlagen (zitiert von Drujanow /1/). Piotrowski kam aus der statistischen Analyse von Reliefformen der Erdoberfläche zu folgenden Ergebnissen:    
  • Bei den Abmessungen der Reliefformen tritt in den Größenverhältnissen der Faktor "3" am häufigsten auf.
  • "Die Formen des Erdreliefs basieren auf Wellenprozessen".                                                                   
  •  "...dass die Erde...auf der Grundlage eines einheitlichen Gesetzes aufgebaut ist, dem Wellenprozesse zugrunde liegen".
Piotrowski nimmt Oberflächenwellen als auch "Wellen aus der Tiefe der Erdkugel" an und spricht von" erstarrten Wellen". Damit hat Piotrowski recht, wenn er für die kleineren und großen Oberflächenformen der Erde die gleichen Ursachen annimmt. Piotrowski hat mit „erstarrten Wellen“ den Begriff der Wellenstruktur vorweggenommen.
2. Versuche mit einem großen Störkörper  
Auf der Seite" Wellenstrukturen im Fluid einer rotierenden Kugel" wurden Versuche mit einem Störkörper von
100 mm in einer Kugel mit einem Innendurchmesser von 196 mm beschrieben. Die folgenden Versuche sollten die geometrischen Verhältnisse im Erdkörper näherungsweise erreicht werden.
Um der Reynoldszahl der Erde nahe zu kommen, wurden überwiegend hohe Drehzahlen gewählt.






























Bild 2 (Die Drehzahlen der unteren Bilderreihe sind :126; 133; 134 /min)

Das wichtigste Ergebnis dieser Versuche sind senkrechte Strukturen (Bild 2) im Übergangsbereich. Die Anzahl und die Breite dieser Strukturen ist drehzahlabhängig. Bei Drehzahlen 47,1 ; 48 ; 58; 133; 134 und im Übergangsbereich sind 16 bis 18 Drehstrukturen zu sehen. Bei der Drehzahl von 95/min sind Drehungen gut zu erkennen (Bild 3).  Es ist leider nicht genau zu sehen, ob die Strukturen eine gleichsinnige Drehung haben. Diese senkrechten Strukturen wurden bei anderen Versuchen noch nicht beobachtet und sind möglicherweise eine Besonderheit des Durchmesserverhältnises und der verwendeten Kugelgeometrie. Weitere Drehstrukturen findet man auf Bild 11.









Bild 3 Übergangsbereich

Im gestörten Bereich befinden sich überwiegend Zylinderstrukturen (Bild 4). Leider ist bei dieser Versuchsanordnung der untere Teil der Kugel für das Einspritzen von Farbe nicht zugänglich. Im oberen Teil der Bilder sind Polstrukturen zu sehen.



















Bild 4 Störbereich Drehzahl 95/min: senkrechte Drehstrukturen! Im flüssigen Teil des Erdkerns entsteht durch die Drehung dieser Strukturen ein gerichtetes Magnetfeld.  
Am Pol ist innerhalb des Störbereichs eine quer verlaufende Struktur vorhanden (Drehzahl 133/min). Eine ähnliche Formation gibt es auch auf der Nordhalbkugel der Erde (Gakkel-oder Lomonossowrücken).
Auf Bild4/Drehzahl 84/min erkennt man Streifenstrukturen auf der Innenseite der äußeren Kugel. Solche Strukturen wurden bereits bei einer Drehzahl von 29/min beobachtet. Sie sind starre Strukturen mit Ausnahme einer Drehzahl von 66/min. Im Bereich dieser Drehzahl wurde bei mehreren Versuchen eine ständige Bewegung der horizontalen Strukturen vom Äquator zum Pol festgestellt. Diese Bewegung ist wichtig, weil sie eine Erklärung für die polwärts gerichtete Komponente der Kontinentalbewegung liefert.


3. Die innere Struktur der Erde                   

Für das Innere der Erde wurde eine Schalenstruktur nachgewiesen. Alle Versuche mit der rotierenden Kugel zeigen aber Zylinderstrukturen. Dieser Widerspruch klärt sich, weil das Erdinnere zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten enthält, die durch eine Phasengrenze getrennt sind und so die Schalenstruktur erzeugen. Die Geometrie der Schalenstruktur ergibt sich dabei aus dem Volumenverhältnis der Phasen und hat mit den Wellenstrukturen nichts zu tun.
Jede Kugelschale ist für die darüber liegende Schale ein Störkörper mit einem Störbereich, Übergangsbereich und ungestörten Bereich. Das folgende Bild 5zeigt das Innere der Erde. Die Bereiche C, D2 und F sind mit den Übergangsbereichen, die von den Wellenstrukturen erzeugt werden, gleichgesetzt worden.Der Übergangsbereich C müsste auch auf der Erdoberfläche eine horizontale Struktur etwa beim 20-zigsten Breitengrad (genauer Wert 19,8°) erzeugen. Eine solche Struktur ist aber auf beiden Kugelhälften nicht feststellbar. Aus diesem Grunde ist es wahrscheinlich, dass der obere und der untere Erdmantel eine gemeinsame Phase sind (Bild 5).
















 





Bild 5 Strukturen in der Erdkugel

Der Wegfall der Phasengrenze zwischen dem oberen und dem unteren Erdmantel ermöglicht einen ungestörten Bereich, der sich auf der Oberfläche zwischen den 55-zigsten Breitengraden erstreckt. Er ist auf der Südhalbkugel als horizontale Struktur zu finden, die an der Spitze von Feuerland beginnt und in östliche Richtung verläuft. Innerhalb der 55-Grad-Zone befinden sich alle äquatorparallelen Strukturen. Strukturen, die parallel zur Erdachse verlaufen, beginnen etwa beim 68-zigsten Breitengrad. Die achsparallelen Strukturen sind die Folge von Drehstrukturen (Bild 10). Oberhalb des 55-zigsten Breitengrades beginnt der Störbereich. Für diesen Bereich gibt es noch keine Versuchsergebnisse.




















Bild 6   Hauptstrukturen in einer rotierenden Kugel

Bild 6 zeigt die Hauptstrukturen in einer rotierenden Kugel. Der zentrale Bereich fällt bei der Erdkugel mit dem gestörten Bereich etwa zusammen. Der ungestörte Bereich und der Übergangsbereich sind mit Zylinderstrukturen ausgefüllt, die wahrscheinlich alle Drehstrukturen sind. Auf der Oberfläche befinden sich Äquatorstrukturen (Bild 7), die Drehstrukturen sind und das Bild der Erdoberfläche mitbestimmen.

Im Polbereich werden überwiegend Zylinderstrukturen beobachtet. Es treten aber auch Querstrukturen auf (Gakkel/Lomonossowrücken am Nordpol)

























































Bild 7  Äquatorstrukturen Die senkrecht verlaufenden Strukturen - dritte Reihe von unten - werden auf der Erdoberfläche als grosse, parallel zum Äquator verlaufende Gebirgszüge oder Graben abgebildet.
Die auf Bild 7 und Bild 10 (unterer Teil ) sichtbaren Längsstreifen sind im Versuch häufig beobachtet worden. Man findet ähnliche Strukturen auf der Erde unterhalb des Äquators südlich des Kongobeckens und des Amazonas.
Die Erde hat im Gegensatz zu den Gasplaneten eine feste Oberfläche. Diese feste Oberfläche wirkt nach innen als Störkörper. Die Äquatorstrukturen sind der Übergangsbereich zum Inneren der Kugel. Die Äquatorstrukturen werden auf der Erdoberfläche dort besonders deutlich abgebildet, wo die Erdkruste dünn ist.


4. Das Magnetfeld - der Geodynamo
Das Erdinnere ist eine gestörte Kugel. Der feste Erdkern ist der innere und der Erdmantel der äußere Störkörper. Die Drehstrukturen im Übergangsbereich des Störkörpers wurden bereits in einer Arbeit von Christensen und Tilgner/2/ als senkrechte Konvektionssäulen postuliert.
Für die Drehstrukturen muss eine gleichsinnige Rotation vorausgesetzt werden, um ein Magnetfeld zu erhalten. In der rotierenden Kugel sind senkrechte Drehstrukturen vorhanden (Bilder 2,3,4). Eine gleichsinnige Rotation ist in den Drehstrukturen Bild 8 zu sehen.
Die Induktion in der Erde entsteht durch das Magnetfeld der Sonne. Das solare Magnetfeld ist parallel zur Drehachse ausgerichtet (Hauptfeld). Infolge der Drehung der Sonne entsteht ein Drehfeld mit Wirkungen auf die Erde: Das Drehfeld der Sonne induziert in den elektrisch leitenden Teilen des Erdkörpers entgegengesetzt gerichtete Felder, die die Erde in Drehung versetzen (analog Induktionsmotor). Die Erde schneidet auf ihrer Umlaufbahn die Feldlinien des Feldes der Sonne. Dabei entstehen in allen elektrisch leitenden Bereichen der Erde weitere Magnetfelder, die senkrecht auf der Ebene der Umlaufbahn ausgerichtet sind. Der Sonnenwind hat eine weitere Induktionswirkung auf die Erde.













Bild 8 Drehstrukturen mit gleichsinniger Rotation

Die Induktion in der Erde findet statt:  

* im festen Erdkern
* im Übergangsbereich des flüssigen Erdkerns
* in den Äquatorstrukturen des flüssigen Erdkerns
* im ungestörten Bereich des flüssigen Erdkerns
* in den radialen Drehstrukturen im flüssigen Teil des Erdkerns
In den senkrechten Drehstrukturen ist eine Strömung vorhanden, die beim Einspritzen von Tinte im Versuch für den Transport der Tinte im Medium sorgt. Sie hat eine Vertikalkomponente parallel zur Rotationsachse der Wirbel. Für diese Bewegung gibt es mehrere Möglichkeiten (Bild 9)

 














                                              Bild 9

Im Versuch wurden bisher nur Strömungen Nach Fall A in der Nähe der Rotationsachse sicher nachgewiesen. Diese Strömungen sorgen nach dem Einspritzen für die Verteilung des Farbstoffs. Für die Erzeugung des Erdfeldes kommen sie nicht infrage, weil die auf- und absteigenden Strömungskomponenten sich in ihrer Wirkung aufheben.

Die Drehstrukturen, die parallel zur Erdachse verlaufen, sind besonders wichtig, weil sie ein gerichtetes Magnetfeld erzeugen. Außerdem können der flüssige und der feste Erdkern einer eigenen Präzession unterliegen und Ihre Richtung im induzierenden Feld unabhängig voneinander ändern. Dadurch sind mehrere separate Magnetpole möglich. Die Felder der einzelnen Strukturen überlagern sich zu einem gemeinsamen Feld, dessen Richtung nicht mit der Rotationsachse der Erde übereinstimmt. Die Änderungen der Rotationsachsen des festen und flüssigen Erdkerns infolge der Präzession können zur Wanderung der Magnetpole beitragen. Wegen der fehlenden Reibung zwischen Wellenstrukturen sind der feste Erdkern im flüssigen Erdkern sowie der Erdkern im Erdmantel frei beweglich, und der für Kippbewegungen erforderliche Energiebedarf ist sehr gering oder gleich Null. Die Bewegungen durch die Präzession sind aber nicht völlig unabhängig voneinander. Beide Magnetfelder beeinflussen sich wechselseitig und erzeugen so eine Kopplung ihrer Bewegungen.
Erdwärme und Wärmetransport
Im Ergebnis der Induktionen entstehen elektrischen Ströme, die durch den ohmschen Widerstand in Wärme umgewandelt werden und einen wichtigen Beitrag zum Erdwärmestrom liefern.
Die im festen Erdkern entstehende Wärme gelangt durch Wärmeleitung an seine Oberfläche. Im flüssigen Teil des Erdkerns wird die Wärme durch Wärmeleitung und durch radiale thermische Drehstrukturen zum Erdmantel transportiert.
Radiale thermische Drehstrukturen bilden sich durch Überlagerung von Benardzellen mit turbulenten Wirbeln (Benardzellen und Radialstrukturen, diese Webseite). Turbulenz im flüssigen Teil des Erdkerns ist sehr wahrscheinlich, denn die lebhaften Bewegungen der Polarlichter lassen sich nicht allein aus Schwankungen des Sonnenwindes erklären. Die Drehbewegung der radialen thermischen Drehstrukturen liefert einen weiteren Beitrag zum komplizierten Magnetfeld der Erde. Weil die Strukturen in beiden Hälften einer Kugel nicht symmetrisch sind, gilt das auch für den Erdkern. Unsymmetrien in der Struktur bedeuten auch Unsymmetrien in den Magnetfeldern wie auch in der Wärmeentstehung durch die Wirbelströme. Es bilden sich auf der Oberfläche des Erdkerns Bereiche mit unterschiedlich hohen Temperaturen aus.
Beim Übergang von Erdkern zum Erdmantel entstehen an der Phasengrenzfläche im Mantel irreguläre Benardzellen (Monozellen,
radiale, thermische Drehstrukturen(6)) an der Stelle, wo im Erdkern die Drehstrukturen die Phasengrenzfläche berühren. Sie transportieren den Hauptteil der Wärme im Erdmantel und entstehen bevorzugt an Stellen miit einem höheren Wärmestrom und erhöhter Temperatur. Auf diese Weise wird die Wärmeverteilung im Erdkern auf der Erdoberfläche abgebildet. Beim Erreichen der Erdoberfläche bewirken die Benardzellen ein örtliches Aufschmelzen der Erdkruste und erzeugen Schwachstellen, die das Aufbrechen der Erdkruste ermöglichen und die Kontinentalplatten, Hot Spots und Vulkane entstehen lassen. Vulkankrater   (Tabelle 1) haben die Abmessungen von Wellenstrukturen und sind aus diesem Grund radiale, thermische Drehstrukturen.
Es gibt aber ein Problem: Das Magma in den Vulkankratern rotiert nicht!
Die Rotation der Strukturen im fluiden Medium ist reibungsfrei. Wenn die Strukturen mit der festen Erdoberfläche in Kontakt kommen, tritt Reibung auf, welche die Rotation abbremst. Wenn das Magma aus den Vulkanschloten austritt, ist deshalb keine Rotation zu beobachten.

Tabelle 1





Weitere Strukturen, die den Flecken auf den Gasplaneten sehr ähnlich sind, kann man im Zagrosgebirge (Iran) finden.
Die Temperaturverteilung im Erdkern wird durch den Wärmrtransport an der Oberfläche der Erde abgebildet. Der Wärmestrom aus dem Erdinneren ist die primäre Ursache der Kontinentalverschiebung.
Die Bewegung der Drehstrukturen unterhalb der festen Erdkruste ist mit Reibung verbunden und erzeugt zusätzliche Wärme, die zum Erdwärmestrom beiträgt.

Weil alle Induktionsvorgänge von der Sonne abhängen, sollte eine Abhängigkeit der Polwanderung von der Sonnenaktivität vorhanden sein. Die Sonne hat über ihr Magnetfeld den entscheidenden Einfluss auf die Wärmebilanz der Erde, weil sie durch ihre Induktion direkt den Wärmeumsatz durch die Wirbelströme bestimmt. Sie hat unmittelbar Einfluss auf alle Vorgänge im Inneren der Erde und der damit verbundenen Phänomene wie Vulkanismus und Kontinentalverschiebung. Alle Änderungen im solaren Magnetfeld haben unmittelbare Folgen für die Erde.
Die Sonne ist über ihr Magnetfeld der Motor der Erde. Alle zyklischen Vorgänge in der Sonne müssen sich auch in der geologischen Geschichte der Erde abbilden. Drujanow (9) zitiert Malinowski nach dessen Hypothese "sich die Stellung des Sonnensystems in der Galaxis auf die Winkelgeschwindigkeit der Erde und so auf die geologischen Prozesse unseres Planeten auswirkt" (Zitat etwas gekürzt). Malinowski behauptet, dass sich wichtige geologische Prozesse im Einklang mit dem galaktischen Jahr vollziehen. Auch kürzere Sonnenzyklen sollten sich in den geologischen Ereignissen der Erde widerspiegeln. Wenn Malinowski recht hat, liegen die wirklichen Ursachen für die Kontinentaldrift irgendwo in der Tiefe des unendlichen Universums, weil Alles mit Allem zusammenhängt.   
Alle Schwankungen im Magnetfeld der Sonne erzeugen Magnetfeldschwankungen in der Erde und werden in den Schwingungen der Polarlichter abgebildet. Sie entstehen über der Stelle, an der das irdische Hauptfeld an der Erdoberfläche austritt. Dabei bilden sie die komplizierten und schnell wechselnden Strukturen ab, die die Schwankungen des Magnetfeld und Turbulenzen im Inneren der Erde zeigen. Die Ausmessung eines Sattelitenfotos/ 5/ ergab für den Austrittskreis der Polarlichter den Ort für die Zylinderstrukturen zwischen
• 0,38D und 0,5D für die Erde, D=Erddurchmesser
• 0,25D und 0,32 D für den Jupiter mit einer Breite von D/32
Die Drehstrukturen im Übergangsbereich (0,2 bis 0,22 x D) passen nicht zum Austrittsbereich. Das kann zwei Ursachen haben:
• Die Divergenz der Linien des Erdmagnetfelds bis zum Austritt der Feldlinien an der Oberfläche
• Die Induktion in weiteren Drehstrukturen im ungestörten Bereich des Erdkerns.  
5. Ursachen der Kontinentalverschiebung

Das Bild der Erdoberfläche wird durch die Wellenstrukturen im Inneren der Erdkugel geprägt. Wegen der Asymmetrie zwischen den Kugelhälften haben die nördliche und die südliche Halbkugel ein anderes Aussehen (siehe auch: Der Einfluss von Wellenstrukturen auf die Gestalt der Erdoberfläche- diese Webseite). Zwischen der festen Oberfläche und den Wellenstrukturen des Erdmantels entsteht Reibung, wo es Unterschiede bei der Größe oder Richtung der Geschwindigkeiten zwischen der Oberfläche und den Wellenstrukturen gibt. Diese Reibung bewegt die Kontinentalplatten und ist eine sekundäre Ursache für die Kontinentalverschiebung.
Weitere Geschwindigkeitsunterschiede können durch die differentielle Rotation entstehen. Die differentielle Rotation zwischen polnahen und polfernen Strukturen erzeugt eine starke Bewegung parallel zum Äquator. Diese Bewegung ist beim Jupiter als Drehstruktur gut zu erkennen (PIAO 3453). Sie tritt auch auf der Erdoberfläche durch eine seitliche Verschiebung der Streifenstrukturen am mittelozeanischen Rücken im Atlantik in Erscheinung, und ist auch die Ursache für die Verschiebung von Plattengrenzen, sofern diese parallel zum Äquator erfolgt. Die Drehstrukturen beim Jupiter haben drei Richtungen. Eine parallel zum Äquator, eine polwärts und eine ins Innere des Planeten gerichtete Komponente. Der Winkel zwischen der äquatorparallelen und der Pol wärts gerichteten Bewegung beträgt 20°...25°. Es ist gerechtfertigt, solche Drehstrukturen auch im Erdmantel anzunehmen. Sie könnten die Kontinentalbewegung in Richtung der Pole und parallel zum Äquator verursachen und auf der Erdoberfläche gemeinsam mit den Äquatorstrukturen eine Reihe von großer Strukturen, die parallel zur Erdachse (Tiefseegräben, Grabenbruchsysteme) oder parallel zum Äquator verlaufen, erzeugen (Tabelle 2). Besonders der Ural und einige Tiefseegräben verlaufen fast wie mit dem Lineal gezogen in Nord-Süd-Richtung. Das Zusammenwirken von Äquator- und Drehstrukturen gestalten das Bild der Erdoberfläche. Leider sind Drehstrukturen, die parallel zum Äquator verlaufen, im Experiment noch nicht nachgewiesen worden. An dieser Stelle wurden Streifenstrukturen nachgewiesen, die polwärts wandern können (siehe Punkt 2).
Tabelle 2  



















































































     

Bild 10 Oberflächenstrukturen am Pol und am Äquator, ungestörte Kugel 175 mm Die Strukturen wurden mit suspendiertem Pulver sichtbar gemacht

Auf Bild 10 (obere Hälfte) sind erstmalig Polstrukturen sichtbar gemacht worden. Die vom Pol radial weglaufenden Linien sind auf der Erdoberfläche als senkrechte Strukturen (z.B. Ural, Tiefseegräben) vorhanden. Diese senkrechten Strukturen markieren auf der Erdoberfläche Plattengrenzen und Stellen hoher tektonischer Aktivität. Auf Bild 10 (untere Hälfte) sind feine Oberflächenstrukturen zu sehen, die es auch auf der sehr zahlreich Erdoberfläche gibt.




















Bild 11 Raum für großräumige Drehstrukturen            Drehzahl 150/min (Kugel mit äußerem Störkörper)


Eine zweite, sekundäre Ursache der pol wärts gerichteten Kontinentalbewegung entsteht durch die Verlagerung der Zylinderstrukturen, deren Ränder sich als Streifenstrukturen abbilden. Sie ist im Experiment bei Drehzahlerhöhung immer mit einer Verlagerung der Wellenstreifen in Richtung der Pole bei verbunden. Im Punkt 5 wird gezeigt, dass sich die Erdkugel zurzeit an einem Umschlagpunkt befindet. Der Umschlagvorgang ist kein plötzliches Ereignis. Er vollzieht sich in der Geschwindigkeit, in der die Drehfrequenz der Erde sich ändert. Dieser Vorgang braucht in der Erde einen langen Zeitraum.
Bild 12 zeigt die äquatoriale Verlagerung von Querstrukturen in einer 6-Liter-Kugel.
















Bild 12 Verschiebung von Querstrukturen infolge Drehzahländerung

Die Kontinentalverschiebung in Richtung des Erdumfangs wird durch senkrechte Drehstrukturen (Äquatorstrukturen) verursacht. Sie erzeugen abwechselnd Rift -und Subduktionszonen. Riftzonen, die sich parallel zum Äquator erstrecken sind nicht zu finden.

Auch Meteoriteneinschläge können zur Kontinentalverschiebung beitragen. Große Meteoriten haben genügend Energie, um die Erdoberfläche gegenüber dem Erdinneren zu beschleunigen, zu verzögern oder die Drehachse zu verschieben. Auch die differentielle Rotation könnte durch Meteoriteneinschläge verursacht worden sein. Zahlreiche Tiefseestrukturen (Nordpazifik) sind zueinander streng parallel angeordnet aber gegenüber dem Äquator deutlich geneigt. Das zeigt die Verlagerung der Erdachse zu einem früheren Zeitpunkt an.
Horizontale und senkrechte Drehstrukturen im Erdmantel überlagern sich und erzeugen das Bild der Erdoberfläche. Die Strukturen auf der Erdoberfläche sind ungleichmäßig verteilt. Die Kugelhälften oberhalb und unterhalb des Äquators sind wie im Experiment und auch bei den Gasplaneten immer verschieden. Schneidet man die Erde längst der Erdachse erhält man immer zwei unterschiedliche Hälften.
Die Strukturen der Erdkugel sind innen und außen unsymmetrisch.
Diese Unsymmetrie ist eine Eigenschaft aller rotierender Kugeln, denn sie ist bereits bei den Vorstrukturen ausgeprägt. Eine Ursache ist die Streuung der Wellenlängen im Umschlagvorgang. Wichtiger ist aber das Problem "Oben und Unten", für das es noch keine Erklärung gibt. (Dazu auch: Wellenstrukturen im Fluid einer rotierenden Kugel, diese Webseite).
Die unsymmetrisch verteilten Drehstrukturen erzeugen sie ein sich ständig änderndes, nicht vorhersagbares Bild der Erdoberfläche.
Die dritte, sekundäre Ursache der Kontinentaldrift wird durch die unsymmetrische Massenverteilung in der Erdkruste erzeugt. Der Schwerpunkt der Erdkruste befindet sich außerhalb des Erdmittelpunktes. Mit der Gravitation von Sonne und Mond entsteht ein Drehmoment, dass die Lage der Erdoberfläche gegenüber dem Erdinneren ständig und in wechselnder Richtung verschiebt. Diese Bewegung ist auch an der Wanderung der Magnetpole beteiliegt.
6. Nachweis der Wellenstrukturen

Unter Verwendung der Piotrowskifolge und den Verdoppelungsfolgen (Wellenstrukturen im Fluid einer rotierenden Kugel) kann man die in der Erdkugel möglichen Wellenlängen berechnen (Tabelle 3).



Tabelle 3  Wellenlängenschema der Erdkugel


















Aus dem Wellenlängenschemakann man die möglichen Frequenzen mit Hilfe der Wellengeschwindigkeit W= 0,0031526797 m/s berechnen (Tabelle 3):

Frequenzschema der Erdkugel

















Aus der Tageslänge der Erdrotation =23h; 56min; 4,1s = 86164,1s ergibt sich die Frequenz der Erde f=1,16058E-05 Hz und die zugehörige Wellenlänge = 271,64 m. Die Exponenten sind :  v=6, p=6

Diese Frequenz kommt mit dem gleichen Betrag im Frequenzschema vor. Das bedeutet, dass die Erde sich an einem Umschlagpunkt befindet. Das ist wichtig, weil Änderungen der Wellenstrukturen nur im Umschlagbereich möglich sind.
Verschiedene Autoren (4) haben Frequenzen von Erdschwingungen gemessen. Die Messergebnisse stimmen mit geringen Abweichungen mit den berechneten überein (Tabelle 4):

Tabelle 4 Erdschwingungen






















Nur für einige Werte wurde eine geringe Übereinstimmung gefunden. Die Streuung der meisten Messwerte ist unter 2%. Die Streuung der Labordaten aus Umschlagsmessungen beträgt etwa 1%.

Eine Präzisionsmessung von Weidner (5) für eine Frequenz von 304,581 mikroHz stimmt mit dem Wert aus dem Frequenzschema  sehr genau überein!
Die Streuung der Messwerte muss kein Messfehler sein. Beobachtungen im Versuch und auf der Erdoberfläche zeigen, dass die Wellenlängen innerhalb einer Struktur erheblich streuen können. Besonders deutlich kann man das bei den Längsstrukturen auf der Erdoberfläche erkennen. So wie die Wellenlängen müssen auch die Werte für die Frequenz streuen.
Die Existenz von Wellenstrukturen in der Erdkugel werden mit den Messwerten von Zürn/Schnidrig und Weidner bestätigt. Sie bringen auch die neue Erkenntnis, dass die Wellenstrukturen messbare Wellen aussenden!
Es gibt noch ein wichtiges Ergebnis: Die gemessenen Frequenzen sind größer als die berechnete Frequenz der Erde und sind aus diesem Grunde Oberwellen.Die Existenz von Oberwellen wurde bereits aus den Bildern für die Vorstrukturen abgeleitet (Wellenstrukturen im Fluid einer rotierenden Kugel, diese Webseite).

Die Bienen bauen ihre Waben rund. Die 6-eckige Form bildet sich später.


7. Zyklische Prozesse
Wenn Wellen die inneren und äußeren Strukturen der Erdkugel bestimmen, müssen sie auch einen Einfluss auf zyklische Prozesse haben. Tabelle 10 zeigt die Periodendauer, die sich aus dem Frequenzschema errechnen lässt. Es ist nun zu prüfen, ob sich solche Perioden in zyklischen Prozessen der Erde wiederspiegeln. Leider ist die im Internet verfügbare Datenlage (Vulkane, Erdbeben) sehr beschränkt.

Tabelle 5 Periodenschema der Erde












Nach Tabelle 5 beträgt die längste Periode 127,5 Jahre. Alle Ereignisse, die längere Perioden aufweisen, haben damit ihre Ursachen nicht in den Wellenstrukturen der Erde. Für solche Ereignisse sind außerirdische Einflüsse anzunehmen. Das trifft auf die Zeitabstände zwischen den Ausbrüchen des Vesuvs und des Yellowstone-Vulkans zu (Tabelle 6).

Die Daten für den Ätna und die Geysire ergeben eine gute Übereinstimmung mit den Perioden.


Tabelle 6 Periodendauer einiger Zyklen


Die Angabe "Russland" bezieht sich auf statistische Rechnungen von Kosobokow.


Es zeigt sich, dass zahlreiche periodische Vorgänge im unmittelbaren Zusammenhang mit den Wellenstrukturen stehen.


Literatur                                                                                                                                  

1/  Drujanow  Rätselhafte Biographie der Erde, Verlag für Grundstoffindustrie Leipzig 1984
2/ U.Christensen /A.Tilgner/Der Geodynamo/Internet
(3) www. .columbia.edu Photojournal        
(4)  W. Zürn/Rudolf Widmer-Schnidrig,Globale Eigenschwingungen der Erde/ Physik Journal 1 (2002) Nr.10
(5) H.Weidner, Hoch aufgelöstes Spektrum der 0 S 3 –Eigenschwingung der Erde/ Okt 2013/ https://www.researchgate.net/publication/258173998       

(6) Untersuchungen einer kohärenten Marangoni-Bénard-Konvektionszelle, Diplomarbeit Carsten Jäger, 1996                        





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