Direkt zum Seiteninhalt

Die Ursache der Kontinentalverschiebung

Die Ursachen der Kontinentalverschiebung und des Magnetfeldes der Erde   
                                                                                                                                             Stand  31.8.2021
Ein Mann mit einer neuen Idee ist ein komischer Kauz, bis die Idee sich durchgesetzt hat.
                                                                                                             - Mark Twain-    
Zusammenfassung
Wellenstrukturen bestimmen das innere und das äußere Bild der Erdkugel. Ihre Wellenlängen lassen sich berechnen und stimmen mit den Abmessungen der großen und kleinen Strukturen der Erdoberfläche bis hin zu den Abmessungen von Kristallen und Mustern von Mineralien überein. Auch die Frequenzen zyklischer Vorgänge auf der Erde passen gut zu den Frequenzen der Wellenstrukturen.
Das Magnetfelde der Erde entseht durch die Induktion des Magnetfelds der Sonne. Die Wellenstrukturen im flüssigen Erdkern bestimmen die Struktur des Magnetfeldes der Erde.
Die Wirbelströme im Erdkern erzeugen Wärme, die durch radiale Drehstrukturen im Erdmantel an die Erdoberfläche transportiert wird. Die ungleichmäßige Wärmeverteilung im Erdkern führt zu unterschiedlichen Anhäufungen der Radialstrukturen und zur Herausbildung der Plattengrenzen. Die Bewegung der Plattengrenzen wird durch die Wellenstrukturen im Erdmantel bestimmt.
1. Vorbemerkung
Im Fluid einer rotierenden Kugel (siehe Seite " Wellenstrukturen im Fluid einer rotierenden Kugel ") entstehen drehzahlabhängige Wellenstrukturen. Bei der Anwesenheit eines Störkörpers in der Kugel entstehen ein Störbereich, ein ungestörter Bereich und ein Übergangsbereich (Bild 1). Im ungestörten Bereich gelten die Gesetzmäßigkeiten der ungestörten Kugel.
 

























Bild 1 Kugel mit Störkörper
Die Bilder der Oberflächen der Gasplaneten als auch der Erde haben große Ähnlichkeit mit den in den Versuchen erzeugten Bildern. Man findet auf der Erdoberfläche 18 Streifenstrukturen, die parallel zum Äquator verlaufen.
Wellenstrukturen hat bereits Piotrowski für die Oberfläche der Erde vorgeschlagen (zitiert von Drujanow /1/). Piotrowski kam aus der statistischen Analyse von Reliefformen der Erdoberfläche zu folgenden Ergebnissen:    
  • Bei den Abmessungen der Reliefformen tritt in den Größenverhältnissen der Faktor "3" am häufigsten auf.
  • "Die Formen des Erdreliefs basieren auf Wellenprozessen".                                                                
  •  "...dass die Erde...auf der Grundlage eines einheitlichen Gesetzes aufgebaut ist, dem Wellenprozesse zugrunde liegen".
Piotrowski nimmt Oberflächenwellen als auch "Wellen aus der Tiefe der Erdkugel" an und spricht von
" erstarrten Wellen". Damit hat Piotrowski recht, wenn er für die kleineren und großen Oberflächenformen der Erde die gleichen Ursachen annimmt. Piotrowski hat mit „erstarrten Wellen“ den Begriff der Wellenstruktur vorweggenommen.
2. Versuche mit einem großen Störkörper  
Auf der Seite" Wellenstrukturen im Fluid einer rotierenden Kugel" wurden Versuche mit einem Störkörper von 100 mm in einer Kugel mit einem Innendurchmesser von 196 mm beschrieben. Bei diesen Versuchen sollten die geometrischen Verhältnisse im Erdkörper näherungsweise erreicht werden.






























Bild 2 (Die Drehzahlen der unteren Bilderreihe sind :126; 133; 134 /min)
Das wichtigste Ergebnis dieser Versuche sind senkrechte Strukturen (Bild 2) im Übergangsbereich. Die Anzahl und die Breite dieser Strukturen ist drehzahlabhängig. Bei Drehzahlen 47,1 ; 48 ; 58; 133; 134 und im Übergangsbereich sind 16 bis 18 Drehstrukturen zu sehen. Bei der Drehzahl von 95/min sind Drehungen gut zu erkennen (Bild 3). Diese senkrechten Strukturen wurden bei anderen Versuchen noch nicht beobachtet und sind möglicherweise eine Besonderheit des Durchmesserverhältnises und der verwendeten Kugelgeometrie. Weitere Drehstrukturen findet man auf Bild 11.









Bild 3 Übergangsbereich

Im gestörten Bereich befinden sich überwiegend Zylinderstrukturen (Bild 4). Leider ist bei dieser Versuchsanordnung der untere Teil der Kugel für das Einspritzen von Farbe nicht zugänglich. Im oberen Teil der Bilder sind Polstrukturen zu sehen.



















Bild 4 Störbereich  Drehzahl 95/min: senkrechte Drehstrukturen! Im flüssigen Teil des Erdkerns entsteht durch die Drehung dieser Strukturen ein gerichtetes Magnetfeld.  
Am Pol ist innerhalb des Störbereichs eine quer verlaufende Struktur vorhanden (Drehzahl 133/min). Eine ähnliche Formation gibt es auch auf der Nordhalbkugel der Erde (Gakkel-oder Lomonossowrücken).
Auf Bild4/Drehzahl 84/min erkennt man Streifenstrukturen auf der Innenseite der äußeren Kugel. Solche Strukturen wurden bereits bei einer Drehzahl von 29/min beobachtet. Sie sind starre Strukturen mit Ausnahme einer Drehzahl von 65/min. Im Bereich dieser Drehzahl wurde bei mehreren Versuchen eine ständige Bewegung der horizontalen Strukturen vom Äquator zum Pol festgestellt. Diese Bewegung ist wichtig, weil sie eine Erklärung für die polwärts gerichtete Komponente der Kontinentalbewegung liefert.


3. Die innere Struktur der Erde                   

Für das Innere der Erde wurde eine Schalenstruktur nachgewiesen. Alle Versuche mit der rotierenden Kugel zeigen aber Zylinderstrukturen. Dieser Widerspruch klärt sich, weil das Erdinnere zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten enthält, die durch eine Phasengrenze getrennt sind und so die Schalenstruktur erzeugen. Die Geometrie der Schalenstruktur ergibt sich dabei aus dem Volumenverhältnis der Phasen und hat mit den Wellenstrukturen nichts zu tun.
Jede Kugelschale ist für die darüber liegende Schale ein Störkörper mit einem Störbereich, Übergangsbereich und ungestörten Bereich. Das folgende Bild 5zeigt das Innere der Erde. Die Bereiche C, D2 und F sind mit den Übergangsbereichen, die von den Wellenstrukturen erzeugt werden, gleichgesetzt worden.Der Übergangsbereich C müsste auch auf der Erdoberfläche eine horizontale Struktur etwa beim 20-zigsten Breitengrad (genauer Wert 19,8°) erzeugen. Eine solche Struktur ist aber auf beiden Kugelhälften nicht feststellbar. Aus diesem Grunde ist es wahrscheinlich, dass der obere und der untere Erdmantel eine gemeinsame Phase sind (Bild 5).
















 
















Bild 5 Strukturen in der Erdkugel
                                         
Der Wegfall der Phasengrenze zwischen dem oberen und dem unteren Erdmantel ermöglicht einen ungestörten Bereich, der sich auf der Oberfläche zwischen den 55-zigsten Breitengraden erstreckt. Er ist auf der Südhalbkugel als horizontale Struktur zu finden, die an der Spitze von Feuerland beginnt und in östliche Richtung verläuft. Innerhalb der 55-Grad-Zone befinden sich alle äquatorparallelen Strukturen. Strukturen, die parallel zur Erdachse verlaufen, beginnen etwa beim 68-zigsten Breitengrad. Die achsparallelen Strukturen sind die Folge von Drehstrukturen (Bild 10). Oberhalb des 55-zigsten Breitengrades beginnt der Störbereich. Für diesen Bereich gibt es noch keine Versuchsergebnisse.






















Bild 6   Hauptstrukturen in einer rotierenden Kugel

Bild 6 zeigt die Hauptstrukturen in einer rotierenden Kugel. Der zentrale Bereich fällt bei der Erdkugel mit dem gestörten Bereich etwa zusammen. Der ungestörte Bereich und der Übergangsbereich sind mit Zylinderstrukturen ausgefüllt, die wahrscheinlich alle Drehstrukturen sind. Auf der Oberfläche befinden sich Äquatorstrukturen (Bild 7), die Drehstrukturen sind und das die Bild der Erdoberfläche mitbestimmen.

Im Polbereich werden überwiegend Zylinderstrukturen beobachtet. Es treten aber auch Querstrukturen auf (Gakkel-/Lomonossowrücken am Nordpol)

























































Bild 7  Äquatorstrukturen Die senkrecht verlaufenden Strukturen - dritte Reihe von unten - werden auf der Erdoberfläche als grosse, parallel zum Äquator verlaufende Gebirgszüge oder Graben abgebildet.
Die auf Bild 7 und Bild 10 (unterer Teil ) sichtbaren Längsstreifen sind im Versuch häufig beobachtet worden. Man findet ähnliche Strukturen auf der Erde unterhalb des Äquators südlich des Kongobeckens und des Amazonas.
Die Erde hat im Gegensatz zu den Gasplaneten eine feste Oberfläche. Diese feste Oberfläche wirkt nach innen als Störkörper. Die Äquatorstrukturen sind der Übergangsbereich zum Inneren der Kugel. Die Äquatorstrukturen werden auf der Erdoberfläche dort besonders deutlich abgebildet, wo die Erdkruste dünn ist.

4. Das Magnetfeld
4.1. Erdwärme und Wärmetransport
Durch die Drehung der Sonne entsteht ein Dehfeld, das in dem elektrisch leitfähigen Teilen des Erdinneren ein Magnetfeld induziert und die Erde in eine fehung versetzt. Im Ergebnis der Induktion entstehen elektrischen Ströme, die durch den ohmschen Widerstand in Wärme umgewandelt werden und einen wichtigen Beitrag zum Erdwärmestrom liefern.
Die im festen Erdkern entstehende Wärme gelangt durch Wärmeleitung an seine Oberfläche. Im flüssigen Teil des Erdkerns wird die Wärme durch Wärmeleitung und durch radiale thermische Drehstrukturen zum Erdmantel transportiert.
Radiale thermische Drehstrukturen sind turbulente Benardzellen (Benardzellen und Radialstrukturen, diese Webseite). Die Drehbewegung der radialen thermischen Drehstrukturen liefert einen weiteren Beitrag zum komplizierten Magnetfeld der Erde. Weil die Strukturen in beiden Hälften einer Kugel nicht symmetrisch sind, gilt das auch für den Erdkern. Unsymmetrien in der Struktur bedeuten auch Unsymmetrien in den Magnetfeldern wie auch in der Wärmeentstehung durch die Wirbelströme. Es bilden sich auf der Oberfläche des Erdkerns Bereiche mit unterschiedlich hohen Temperaturen aus.
Beim Übergang von Erdkern zum Erdmantel entstehen an der Phasengrenzfläche auch im Mantel irreguläre Benardzellen (Monozellen, radiale, thermische Drehstrukturen(6)) an der Stelle, wo im Erdkern die Drehstrukturen die Phasengrenzfläche berühren. Sie transportieren den Hauptteil der Wärme im Erdmantel und entstehen bevorzugt an Stellen miit einem höheren Wärmestrom und erhöhter Temperatur. Auf diese Weise wird die Wärmeverteilung im Erdkern auf der Erdoberfläche abgebildet. Beim Erreichen der Erdoberfläche bewirken die Benardzellen ein örtliches Aufschmelzen der Erdkruste und erzeugen Schwachstellen, die das Aufbrechen der Erdkruste ermöglichen und die Kontinentalplatten, Hot Spots und Vulkane entstehen lassen. Vulkankrater (Tabelle 1) haben die Abmessungen von Wellenstrukturen und sind aus diesem Grund radiale, thermische Drehstrukturen.
Es gibt aber ein Problem: Das Magma in den Vulkankratern rotiert nicht!
Die Rotation der Strukturen im fluiden Medium ist reibungsfrei. Wenn die Strukturen mit der festen Erdoberfläche in Kontakt kommen, tritt Reibung auf, welche die Rotation abbremst. Die Rotation des
Magmas wird an der Oberfläche der Vulkanschlote abgebremst.
4.2. Der Geodynamo
Das Erdinnere ist eine gestörte Kugel. Der feste Erdkern ist der innere und der Erdmantel der äußere Störkörper. Die Drehstrukturen im Übergangsbereich des Störkörpers wurden bereits in einer Arbeit von Christensen und Tilgner/2/ als senkrechte Konvektionssäulen postuliert.
Für die achsenparallelen Drehstrukturen muss eine gleichsinnige Rotation vorausgesetzt werden, um ein Magnetfeld zu erhalten. In der rotierenden Kugel sind senkrechte Drehstrukturen vorhanden (Bilder 2,3,4). Eine gleichsinnige Rotation ist in den Drehstrukturen Bild 8 zu sehen.
Die Induktion in der Erde entsteht durch das Magnetfeld der Sonne. Das solare Magnetfeld ist parallel zur Drehachse ausgerichtet (Hauptfeld). Infolge der Drehung der Sonne entsteht ein Drehfeld mit Wirkungen auf die Erde. Das Drehfeld der Sonne induziert in den elektrisch leitenden Teilen des Erdkörpers entgegengesetzt gerichtete Felder, die die Erde in Drehung versetzen (analog Induktionsmotor). Die Erde schneidet auf ihrer Umlaufbahn die Feldlinien des Feldes der Sonne. Dabei entstehen in allen elektrisch leitenden Bereichen der Erde weitere Magnetfelder.
Von besonderer Bedeutung sind die radialen Drehstrukturen. Sie erzeugen Magnetfelder, die in einem Winkel auf das Hauptfeld ausgerichtet sind.
Der Sonnenwind hat eine weitere Induktionswirkung auf die Erde.













Bild 8 Drehstrukturen mit gleichsinniger Rotation

Die Induktion in der Erde findet statt:  

* im festen Erdkern
* im Übergangsbereich des flüssigen Erdkerns
* in den Äquatorstrukturen des flüssigen Erdkerns
* im ungestörten Bereich des flüssigen Erdkerns
* in den radialen Drehstrukturen im flüssigen Teil des Erdkerns und in den elektrisch leitenden Teilen des Erdmantels.
Auch im Erdmantel ist eine Induktion möglich, weil dort die Temperatur  und der Gehalt an Karbonaten eine ausreichende elektrische Leitfähigkeit erlauben (7). Das gelegentliche Auftreten von Polarlichtern in geringen Breiten könnte mit Induktionsströmen im Erdmantel verbunden sein.
In den senkrechten Drehstrukturen ist eine Strömung vorhanden, die beim Einspritzen von Tinte im Versuch für den Transport der Tinte im Medium sorgt. Sie hat eine Vertikalkomponente parallel zur Rotationsachse der Strukturen. Für diese Bewegung gibt es mehrere Möglichkeiten (Bild 9)

 














                   Bild 9                          

Im Versuch wurden bisher nur Strömungen Nach Fall A in der Nähe der Rotationsachse sicher nachgewiesen. Diese Strömungen sorgen nach dem Einspritzen für die Verteilung des Farbstoffs. Für die Erzeugung des Erdfeldes kommen sie nicht infrage, weil die auf- und absteigenden Strömungskomponenten sich in ihrer Wirkung aufheben.


4.3. Polwanderung
Die Drehstrukturen, die parallel zur Erdachse verlaufen, erzeugen ein gerichtetes Magnetfeld, dessen Rotationsachsen vom Drehfeld der Sonne bestimmt und stabilisiert wird.
Die Magnetfelder der radialen Drehstrukturen verursachen ein oder mehrere Nebenfelder, die einen Winkel zum Hauptfeld haben. Die Magnetfelfer der radialen Drehstrukturen können sich nicht gegenseitig
kompensieren, weil sie nicht gleichmäßig verteilt sind. Zusätzlich haben Schwankungen in der Sonnenaktivität zwei Wirkungen:
  • Veränderung der Induktion in den radialen Drehstrukturen
  • Veränderung der Induktion in den axialen Drehstrukturen und damit der Wärmefreisetzung mit Rückwirkung auf die radialen Drehstrukturen
Schwankungen in der Sonnenaktivität beeinflussen aus diesem Grund die Lage und die Stärke der Nebenfelder und damit die Lage des Gesamtfeldes und der Pole.
Eine Verlagerung der Pole auf der Erdoberfläche ist auch durch eine Drehung der Erdoberfläche gegenüber dem Erdinneren möglich. Das erforderliche Drehmoment kann durch die Asymmetrie der beiden Kugelhälften entstehen, mit der nicht identische Drehstrukturen verbunden sind. Solche Unterschiede sind bei den Polstrukturen von Saturn und Jupiter sehr ausgeprägt:
  • Saturn: Südpol: PIA1121; ; Nordpol: das geheimnisvolle Sechseck (NASA PIA17653)    
  • Jupiter: Südpol: 6 Drehstrukturen PIA23556; Nordpol: 8 Drehstrukturen (NASA PIA23808 )
Die Drehstrukturen sind mit Unterschieden bei der Reibung an der Erdoberfläche verbunden, wodurch das Drehmoment entstehen könnte. Die Intensität der Rotation der Drehstrukturen ist von der solaren Induktion abhängig. Die Polwanderung und die Polumkehr werden von Vorgängen im Inneren der Sonne verursacht.
Weil alle Induktionsvorgänge von der Sonne abhängen, sollte eine Abhängigkeit der Polwanderung von der Sonnenaktivität vorhanden sein.
4.4. Polarlichter
Alle Schwankungen im Magnetfeld der Sonne erzeugen Magnetfeldschwankungen in der Erde und werden in den Schwingungen der Polarlichter abgebildet. Sie entstehen über der Stelle, an der das irdische Hauptfeld an der Erdoberfläche austritt. Dabei bilden sie die komplizierten und schnell wechselnden Strukturen ab, die die Schwankungen des Magnetfeld und Turbulenzen im Inneren der Erde zeigen. Die Ausmessung eines Sattelitenfotos/ 5/ ergab für den Austrittskreis der Polarlichter den Ort für die Zylinderstrukturen zwischen
• 0,38D und 0,5D für die Erde, D=Erddurchmesser
• 0,25D und 0,32 D für den Jupiter mit einer Breite von D/32
Die Drehstrukturen im Übergangsbereich (0,2 bis 0,22 x D) passen nicht zum Austrittsbereich. Das kann zwei Ursachen haben:
• Die Divergenz der Linien des Erdmagnetfelds bis zum Austritt der Feldlinien an der Oberfläche
• Die Induktion in weiteren Drehstrukturen im ungestörten Bereich des Erdkerns.

Tabelle 1




Weitere Strukturen, die den Flecken auf den Gasplaneten sehr ähnlich sind, kann man im Zagrosgebirge (Iran) finden.

Die Temperaturverteilung im Erdkern wird durch den Wärmrtransport an der Oberfläche der Erde abgebildet. Der Wärmestrom aus dem Erdinneren ist die primäre Ursache der Kontinentalverschiebung.
Die Bewegung der Drehstrukturen unterhalb der festen Erdkruste ist mit Reibung verbunden und erzeugt zusätzliche Wärme, die zum Erdwärmestrom beiträgt.

Die Sonne hat über ihr Magnetfeld einen entscheidenden Einfluss auf die Wärmebilanz der Erde, weil sie durch ihre Induktion direkt den Wärmeumsatz durch die Wirbelströme bestimmt. Sie hat unmittelbar Einfluss auf alle Vorgänge im Inneren der Erde und der damit verbundenen Phänomene wie Vulkanismus und Kontinentalverschiebung. Alle Änderungen im solaren Magnetfeld haben unmittelbare Folgen für die Erde. Solange das solare Magnetfeld sich ändert, kann die Erde kein thermisches Gleichgwicht erreichen.
Die Sonne ist über ihr Magnetfeld der Motor der Erde. Alle zyklischen Vorgänge in der Sonne müssen sich auch in der geologischen Geschichte der Erde abbilden. Drujanow (9) zitiert Malinowski nach dessen Hypothese "sich die Stellung des Sonnensystems in der Galaxis auf die Winkelgeschwindigkeit der Erde und so auf die geologischen Prozesse unseres Planeten auswirkt" (Zitat etwas gekürzt). Malinowski behauptet, dass sich wichtige geologische Prozesse im Einklang mit dem galaktischen Jahr vollziehen. Auch kürzere Sonnenzyklen sollten sich in den geologischen Ereignissen der Erde widerspiegeln. Wenn Malinowski recht hat, liegen die wirklichen Ursachen für die Kontinentaldrift irgendwo in der Tiefe des unendlichen Universums, weil Alles mit Allem zusammenhängt.   
5. Ursachen der Kontinentalverschiebung

Das Bild der Erdoberfläche wird durch die Wellenstrukturen im Inneren der Erdkugel geprägt. Wegen der Asymmetrie zwischen den Kugelhälften haben die nördliche und die südliche Halbkugel ein anderes Aussehen (siehe auch: Der Einfluss von Wellenstrukturen auf die Gestalt der Erdoberfläche- diese Webseite). Zwischen der festen Oberfläche und den Wellenstrukturen des Erdmantels entsteht Reibung, wo es Unterschiede bei der Größe oder Richtung der Geschwindigkeiten zwischen der Oberfläche und den Wellenstrukturen gibt. Diese Reibung bewegt die Kontinentalplatten und ist eine sekundäre Ursache für die Kontinentalverschiebung.
Weitere Geschwindigkeitsunterschiede können durch die differentielle Rotation entstehen. Die differentielle Rotation zwischen polnahen und polfernen Strukturen erzeugt eine starke Bewegung parallel zum Äquator. Diese Bewegung ist beim Jupiter als Drehstruktur gut zu erkennen (NASA
PIAO 3453). Sie tritt auch auf der Erdoberfläche durch eine seitliche Verschiebung der Streifenstrukturen am mittelozeanischen Rücken im Atlantik in Erscheinung, und ist auch die Ursache für die Verschiebung von Plattengrenzen, sofern diese parallel zum Äquator erfolgt. Die Drehstrukturen beim Jupiter haben drei Richtungen. Eine parallel zum Äquator, eine polwärts und eine ins Innere des Planeten gerichtete Komponente. Der Winkel zwischen der äquatorparallelen und der Pol wärts gerichteten Bewegung beträgt 20°...25°. Es ist gerechtfertigt, solche Drehstrukturen auch im Erdmantel anzunehmen. Sie könnten die Kontinentalbewegung in Richtung der Pole und parallel zum Äquator verursachen und auf der Erdoberfläche gemeinsam mit den Äquatorstrukturen eine Reihe von großer Strukturen, die parallel zur Erdachse (Tiefseegräben, Grabenbruchsysteme) oder parallel zum Äquator verlaufen, erzeugen (Tabelle 2). Besonders der Ural und einige Tiefseegräben verlaufen fast wie mit dem Lineal gezogen in Nord-Süd-Richtung. Das Zusammenwirken von Äquator- und Drehstrukturen gestalten das Bild der Erdoberfläche. Leider sind Drehstrukturen, die parallel zum Äquator verlaufen, im Experiment noch nicht nachgewiesen worden. An dieser Stelle wurden Streifenstrukturen nachgewiesen, die polwärts wandern können (siehe Punkt 2).
Tabelle 2  



















































































     







Bild 10 Oberflächenstrukturen am Pol und am Äquator, ungestörte Kugel 175 mm Die Strukturen wurden mit suspendiertem Pulver sichtbar gemacht
Auf Bild 10 (obere Hälfte) sind erstmalig Polstrukturen sichtbar gemacht worden. Die vom Pol radial weglaufenden Linien sind auf der Erdoberfläche als senkrechte Strukturen (z.B. Ural, Tiefseegräben) vorhanden. Diese senkrechten Strukturen markieren auf der Erdoberfläche Plattengrenzen und Stellen hoher tektonischer Aktivität. Auf Bild 10 (untere Hälfte) sind feine Oberflächenstrukturen zu sehen, die es auch auf der sehr zahlreich Erdoberfläche gibt.



















Bild 11 Raum für großräumige Drehstrukturen            Drehzahl 150/min (Kugel mit äußerem Störkörper)


Eine zweite, sekundäre Ursache der pol wärts gerichteten Kontinentalbewegung entsteht durch die Verlagerung der Zylinderstrukturen, deren Ränder sich als Streifenstrukturen abbilden. Sie ist im Experiment bei Drehzahlerhöhung immer mit einer Verlagerung der Wellenstreifen in Richtung der Pole bei verbunden. Im Punkt 5 wird gezeigt, dass sich die Erdkugel zurzeit an einem Umschlagpunkt befindet. Der Umschlagvorgang ist kein plötzliches Ereignis. Er vollzieht sich in der Geschwindigkeit, in der die Drehfrequenz der Erde sich ändert. Dieser Vorgang braucht in der Erde einen langen Zeitraum.
Bild 12 zeigt die äquatoriale Verlagerung von Querstrukturen in einer 6-Liter-Kugel.
















Bild 12 Verschiebung von Querstrukturen infolge Drehzahländerung

Die Kontinentalverschiebung in Richtung des Erdumfangs wird durch senkrechte Drehstrukturen (Äquatorstrukturen) verursacht. Sie erzeugen abwechselnd Rift -und Subduktionszonen. Riftzonen, die sich parallel zum Äquator erstrecken sind nicht zu finden.

Auch Meteoriteneinschläge können zur Kontinentalverschiebung beitragen. Große Meteoriten haben genügend Energie, um die Erdoberfläche gegenüber dem Erdinneren zu beschleunigen, zu verzögern oder die Drehachse zu verschieben. Auch die differentielle Rotation könnte durch Meteoriteneinschläge verursacht worden sein. Zahlreiche Tiefseestrukturen (Nordpazifik) sind zueinander streng parallel angeordnet aber gegenüber dem Äquator deutlich geneigt. Das zeigt die Verlagerung der Erdachse zu einem früheren Zeitpunkt an.
Radiale und senkrechte Drehstrukturen im Erdmantel überlagern sich und erzeugen das Bild der Erdoberfläche. Die Strukturen auf der Erdoberfläche sind ungleichmäßig verteilt. Die Kugelhälften oberhalb und unterhalb des Äquators sind wie im Experiment und auch bei den Gasplaneten immer verschieden. Schneidet man die Erde längst der Erdachse erhält man immer zwei unterschiedliche Hälften.
Die Strukturen der Erdkugel sind innen und außen unsymmetrisch.
Diese Unsymmetrie ist eine Eigenschaft aller rotierender Kugeln, denn sie ist bereits bei den Vorstrukturen ausgeprägt. Wichtiger ist aber das Problem "Oben und Unten", für das es noch keine Erklärung gibt. (Dazu auch: Wellenstrukturen im Fluid einer rotierenden Kugel, diese Webseite).
Die unsymmetrisch verteilten Drehstrukturen erzeugen sie ein sich ständig änderndes, nicht vorhersagbares Bild der Erdoberfläche.
Die dritte, sekundäre Ursache der Kontinentaldrift wird durch die unsymmetrische Massenverteilung in der Erdkruste erzeugt. Der Schwerpunkt der Erdkruste befindet sich außerhalb des Erdmittelpunktes. Mit der Gravitation von Sonne und Mond entsteht ein Drehmoment, dass die Lage der Erdoberfläche gegenüber dem Erdinneren ständig und in wechselnder Richtung verschiebt. Diese Bewegung ist auch an der Wanderung der Magnetpole beteiliegt.
6. Nachweis der irdischen WellenstrukturenUnter Verwendung der Piotrowskifolge und den Verdoppelungsfolgen (Wellenstrukturen im Fluid einer rotierenden Kugel) kann man die in der Erdkugel möglichen Wellenlängen berechnen (Tabelle 3).



Tabelle 3  Wellenlängenschema der Erdkugel


















Aus dem Wellenlängenschemakann man die möglichen Frequenzen mit Hilfe der Wellengeschwindigkeit W= 0,0031526797 m/s berechnen (Tabelle 3):

Frequenzschema der Erdkugel















Aus der Tageslänge der Erdrotation =23h; 56min; 4,1s = 86164,1s ergibt sich die Frequenz der Erde f=1,16058E-05 Hz und die zugehörige Wellenlänge = 271,64 m. Die Exponenten sind :  v=6, p=6

Diese Frequenz kommt mit dem gleichen Betrag im Frequenzschema vor. Das bedeutet, dass die Erde sich an einem Umschlagpunkt befindet. Das ist wichtig, weil Änderungen der Wellenstrukturen nur im Umschlagbereich möglich sind.
Verschiedene Autoren (4) haben Frequenzen von Erdschwingungen gemessen. Die Messergebnisse stimmen mit geringen Abweichungen mit den berechneten überein (Tabelle 4):

Tabelle 4 Erdschwingungen





























Nur für einige Werte wurde eine geringe Übereinstimmung gefunden. Die Streuung der meisten Messwerte ist unter 2%. Die Streuung der Labordaten aus Umschlagsmessungen beträgt etwa 1%.
Eine Präzisionsmessung von Weidner (5) für eine Frequenz von 304,581 mikroHz stimmt mit dem Wert aus dem Frequenzschema  sehr genau überein!
Die Streuung der Messwerte muss kein Messfehler sein. Beobachtungen im Versuch und auf der Erdoberfläche zeigen, dass die Wellenlängen innerhalb einer Struktur erheblich streuen können. Besonders deutlich kann man das bei den Längsstrukturen auf der Erdoberfläche erkennen. So wie die Wellenlängen müssen auch die Werte für die Frequenz streuen.
Die Existenz von Wellenstrukturen in der Erdkugel werden mit den Messwerten von Zürn/Schnidrig und Weidner bestätigt. Sie bringen auch die neue Erkenntnis, dass die Wellenstrukturen messbare Wellen aussenden!
Es gibt noch ein wichtiges Ergebnis: Die gemessenen Frequenzen sind größer als die berechnete Frequenz der Erde und sind aus diesem Grunde Oberwellen.Die Existenz von Oberwellen wurde bereits aus den Bildern für die Vorstrukturen abgeleitet (Wellenstrukturen im Fluid einer rotierenden Kugel, diese Webseite).

Die Bienen bauen ihre Waben rund. Die 6-eckige Form bildet sich später.


7. Zyklische Prozesse
Wenn Wellen die inneren und äußeren Strukturen der Erdkugel bestimmen, müssen sie auch einen Einfluss auf zyklische Prozesse haben. Tabelle 10 zeigt die Periodendauer, die sich aus dem Frequenzschema errechnen lässt. Es ist nun zu prüfen, ob sich solche Perioden in zyklischen Prozessen der Erde wiederspiegeln. Leider ist die im Internet verfügbare Datenlage (Vulkane, Erdbeben) sehr beschränkt.

Tabelle 5 Periodenschema der Erde












Nach Tabelle 5 beträgt die längste Periode 127,5 Jahre. Alle Ereignisse, die längere Perioden aufweisen, haben damit ihre Ursachen nicht in den Wellenstrukturen der Erde. Für solche Ereignisse sind außerirdische Einflüsse anzunehmen. Das trifft auf die Zeitabstände zwischen den Ausbrüchen des Vesuvs und des Yellowstone-Vulkans zu (Tabelle 6).
Die Daten für den Ätna und die Geysire ergeben eine gute Übereinstimmung mit den Perioden.

Tabelle 6 Periodendauer einiger Zyklen




Die Angabe "Russland" bezieht sich auf statistische Rechnungen von Kosobokow.
Es zeigt sich, dass zahlreiche periodische Vorgänge im unmittelbaren Zusammenhang mit den Wellenstrukturen stehen.


Literatur                                                                                                                                  

1/  Drujanow  Rätselhafte Biographie der Erde, Verlag für Grundstoffindustrie Leipzig 1984
2/ U.Christensen /A.Tilgner/Der Geodynamo/Internet
(3) www. .columbia.edu Photojournal        
(4)  W. Zürn/Rudolf Widmer-Schnidrig,Globale Eigenschwingungen der Erde/ Physik Journal 1 (2002) Nr.10
(5) H.Weidner, Hoch aufgelöstes Spektrum der 0 S 3 –Eigenschwingung der Erde/ Okt 2013/ https://www.researchgate.net/publication/258173998       

(6) Untersuchungen einer kohärenten Marangoni-Bénard-Konvektionszelle, Diplomarbeit Carsten Jäger, 1996                         

(7) www.scinexx.de/news/geowissen/leitfaehigkeit-des-erdmantels-entraetselt



Kontaktformular
Klicken Sie hier um zu unserem Kontaktformular zu kommen




Diese Webseite nutzt Cookies
OK


Zurück zum Seiteninhalt